Ruhr-Universität Bochum (RUB)

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Mitten in der dynamischen, gastfreundlichen Metropolregion Ruhrgebiet im Herzen Europas gelegen, ist die Ruhr-Universität mit ihren 20 Fakultäten Heimat von 5.000 Beschäftigten und über 36.500 Studierenden aus 130 Ländern. Alle großen wissenschaftlichen Disziplinen sind auf einem kompakten Campus vereint.

Die Ruhr-Universität ist auf dem Weg, eine der führenden europäischen Hochschulen des 21. Jahrhunderts zu werden. Fast alle Studiengänge werden als Bachelor-Master-Programme angeboten. Unsere Exzellenzprogramme haben sich international einen Namen gemacht: Unsere Research School ist ein internationales Kolleg zur strukturierten Forschungspromotion in den Lebenswissenschaften, den Natur- und Ingenieurwissenschaften und den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Untereinander, national und international stark vernetzte, fakultäts- und fachübergreifende Forscherverbünde (Research Departments) schärfen das Profil der RUB, hinzu kommen ein unübertroffenes Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern und eine hervorragende Infrastruktur.

Lebendig wird all das durch die Menschen, die mit ihrem Wissensdurst, ihrer Neugier und ihrem Engagement auf dem Campus zusammentreffen und die Ruhr-Universität mitgestalten. Ihre Aufgeschlossenheit macht die RUB zum Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt.

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Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft (LEE)

Der Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft (LEE) arbeitet in der Forschung an energietechnischen und energiewirtschaftlichen Themen. Schwerpunkt der Arbeiten sind dabei die technisch, wirtschaftliche Untersuchung von neuen Energietechniken hinsichtlich ihrer Einführbarkeit in die bestehende Energieversorgung und hinsichtlich ihres Beitrags zur rationellen Energieverwendung und zur Klimagasreduktion. Kernthemen sind kumulierte Energieaufwendungen und Ökobilanzen von erneuerbaren Energien, Analysen von Einsatzoptionen effizienter und innovativer Technologien wie z. B. Solar- und Windenergie sowie Wasserstoff- und Speichertechnologien, Niedrigenergiegebäuden und -siedlungen, sowie Analysen und Simulationen zur Sicherheit von Kernkraftwerken.

Aufgabe im Projekt

Der Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft (LEE) führt die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit vor dem Hintergrund der Markdynamik im Energiesektor durch. Im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erfolgt ausgehend von der Ermittlung möglicher Einsatzgebiete und Speicherphilosophien die Beurteilung der Speicherkosten für den Einsatz von Unterflur-Pumpspeicherwerken. Ergänzend  werden Aspekte der Speicheroptimierung betrachtet. Erste vorbereitende Arbeiten zur ökobilanziellen Bewertung der Anlage werden durchgeführt, die die notwendige Basis für eine ökobilanziellen Betrachtung innerhalb eines möglichen Folgeprojektes erlauben.

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Institut für Berg- und Energierecht (IBE) (Partner 1. Projektphase)

Das Institut für Berg- und Energierecht (IBE) ist eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Uni Bochum und eine wichtige Forschungs- und Beratungsstätte für das deutsche, europäische und internationale Berg- und Energierecht. Das IBE zeichnet sich insbesondere durch seine Interdisziplinarität und Internationalität (u.a. eigenes ERASMUS Programm) aus. Den Forschungsschwerpunkt des Instituts bildet die Pflege der eng miteinander verzahnten Materien des Berg- und des Energierechts nebst sämtlicher Verbindungslinien z.B. zum Verfassungs- und Verwaltungs- einschließlich des Kommunal-, Planungs- und Umweltrecht sowie zum Handels-, Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht. Zunehmende Aufmerksamkeit kommt in der „globalisierten“ Energiewelt zudem den völker- und insbesondere den europarechtlichen Bezügen zu. Derzeit stehen die vielfältigen und gerade auch juristischen Herausforderungen der deutschen „Energiewende“ im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten des IBE: Dabei geht es etwa um Rechtsfragen zum notwendigen Netzausbau, zur Entwicklung „intelligenter“ Energienetze und- märkte (Forschungsprojekt „Innovative Regelung für intelligente Netze: Smart Grids“)  oder zur Elektromobilität (Forschungsprojekt „SecMobil: IKT für Elektromobilität II - Smart Car - Smart Grid - Smart Traffic“).

Aufgabe im Projekt

Dem IBE obliegt die Bewertung des Rechtsrahmens und ggfs. das Aufzeigen des gesetzgeberischen Handlungsbedarfes. Im Mittelpunkt der juristischen Untersuchung steht zuvörderst das Genehmigungsrecht, insbesondere die Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen eines unterirdischen Pumpspeicherwerks nach den Materien des Berg- , Immissionsschutz- und Wasserrechts, des Raumordnungs- und Landesplanungsrechts sowie dem Bau-, Bauordnungs- aber auch Energiewirtschaftsrecht. Es soll sodann eine belastbare Beurteilung der Genehmigungsfähigkeit auch unter Berücksichtigung organisatorischer und verfahrensrechtlicher Fragen getroffen werden. Neben dem Genehmigungsrecht wird das Umwelthaftungs- und Bergschadensrecht in den Blick der ggfs. sich wandelenden Verantwortlichkeiten von Bergwerks- und künftigen UPSW-Betreibern genommen. Ein weiterer Abschnitt zum wasserrechtlichen Rahmenkonzept soll sich mit den aus der Nutzung von Speichern bzw. vorhandenen Gewässern oder Kanälen verbundenen Fragen auseinandersetzen. Abschließender Gegenstand der Untersuchung mit erheblicher Relevanz für die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens sollen die energiewirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen sein, insbesondere Fragen zur etwaigen Einbettung des Betriebs eines UPSW in den Förderrahmen der Erneuerbaren Energien sein.
Betreuung am Institut: Prof. Dr. Joh.-Christian Pielow, Simon Th. Groneberg

Weitere Informationen auch zu Personen, Veröffentlichungen und zur Lehre finden Sie auf der Webseite des IBE

Hydrogeologie (Partner 1. Projektphase)

Hydrogeologie RUB

Die Hydrogeologie an der Ruhr Universität Bochum sieht ihren Schwerpunkt in der Lehre und Erforschung von Wasser im Untergrund. Hierzu entwickeln wir Labor-, Feld- sowie numerische Methoden. Besonders interessieren uns das Fließen von Grundwasser, die hydrochemischen Reaktionen und der Transport von natürlichen und anthropogen eingetragenen Wasserinhaltsstoffen. Ziel ist es, Verfahren zu erforschen, die es erlauben diese Prozesse im Grundwasser zu untersuchen und vorherzusagen. Wir möchten durch unsere Forschung dazu beitragen, eine nachhaltige Nutzung des Grundwassers und der Grundwasserleiter zu ermöglichen.

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