Vorläufige Ergebnisse und neuer Förderbescheid

Am 25.08.2016 wurde der Förderbescheid zur Fortführung der Machbarkeitsstudie durch NRW-Umweltminister Remmel übergeben. Die Ergebnisse der ersten Projektphase sind in der Studie "Entwicklung eines Realisierungskonzepts für die Nutzung von Anlagen des Steinkohlebergbaus als unterirdische Pumpspeicherkraftwerke" zusammengefasst und können hier heruntergeladen werden.

Eine Übersicht zu den maßgeblichen Eckdaten sowie die Arbeitsberichte der einzelnen Projektpartner finden Sie hier.

Die Pressemitteilung des NRW Umweltministeriums finden Sie hier.

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25.08.2016 - Vorstellung der Ergebnisse der ersten Projektphase sowie Übergabe des neuen Förderbescheids

  25.08.2016 - Spiegel-Online:
Bottroper Zeche hat das Zeug zur Riesenbatterie
 

30.10.2015 - Speicher aus NRW für die Energiewende - Reader

  25.08.2016 - Die Welt:  
Bottroper Ruhr-Zeche könnte riesiger Stromspeicher werden
 

13.08.2015 - Fachaustausch Pumpspeicherwerk Prosper-Haniel - Innovativer Energiespeicher unter Tage? Veranstaltung an der Ruhr-Universität Bochum

  25.08.2016 - ZDF-heute: 
Alte Zeche könnte gewaltiger Energiespeicher werden
 

14.07.2015 Die Staatskanzlei NRW informiert sich bei einer Grubenfahrt am Bergwerk Prosper-Haniel über den aktuellen Stand im Projekt

  25.08.2016 - WDR:
Ein Bergwerk als Batterie
 

18. und 19.06.2015 Bergbauforum 2015 im Kongress Palais Kassel

  25.08.2016 - Ruhrnachten:  
Studie zu Prosper-Haniel - Neue Chance für Zeche als riesiger Stromspeicher
 

11.05.2015 - Vortragsreihe der VDE-Hochschulgruppe der TU Ilmenau -
Aktuelle Herausforderungen der Elektrischen Energietechnik

  25.08.2016 - WAZ:
Zeche Prosper-Haniel soll zu riesigem Stromspeicher werden
 

19.03.2015 - 1. Halterner Energiegespräch - Von der Energiewende heute zur Stadt der Zukunft

  25.08.2016 - RP:
Zeche könnte zu Pumpspeicher-Kraftwerk werden
 

Im Oktober 2013 wurden die Ergebnisse einer representativen Bevölkerungsbefragung in Hinblick auf die Energiewende und unterirdische Pumpspeicherwerke in Form eines Berichtes durch das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) veröffentlicht. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Aus der Reihe Report Geotechnik ist kürzlich das Heft 40 "Untertage-Pumpspeicherwerke in den Anlagen des Berg- und Tagebaus" erschienen. Dieses resultiert aus einem dem UPSW-Projekt vorausgegangenem Vorhaben, welches durch die Stiftung Mercator gefördert wurde. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Herausforderung

Windrad

Die zunehmende Gewinnung von Strom aus Solarzellen und Windrädern macht eine zwischenzeitliche Speicherung von Energie erforderlich, die bei erhöhtem Energiebedarf wieder abgegeben werden kann.In der Nordsee werden die Anrainerstaaten zu diesem Zweck in den nächsten Jahren einen großen Stromverbund errichten, durch den es möglich sein wird, mit temporär überschüssigem, alternativ erzeugtem Strom Pumpen zu betreiben, die hochgelegene Pumpspeicherseen in Norwegen füllen. Der Strom aus diesen Pumpspeicherwerken soll dann die auftretenden Spitzenlasten bedienen. Der Bau derartiger Pumpspeicherwerke ist dort sinnvoll, wo ausreichende Höhenunterschiede bei kurzen horizontalen Entfernungen auftreten. Probleme bereiten hier jedoch oftmals der große Flächenverbrauch der hoch liegenden Becken und die Entfernung zu den möglichen Stromabnehmern.

Die Antwort

Zollverein

Die Alternative sind Pumpspeicherwerke, die sowohl nahe am Verbraucher als auch dem Ort der Erzeugung von Energie aus Wind- und Fotovoltaik-Anlagen liegen. In diesen Regionen - wie zum Beispiel im Rheinland oder im Ruhrgebiet - fehlen aufgrund der nicht vorhandenen Reliefs Übertage die erforderlichen Höhenunterschiede. An dieser Stelle kommen die ehemaligen Kohlebergwerke ins Spiel. Ziel des Projektes ist es, ob und an welcher Stelle diese Zechen nach Abschluss der Kohleförderung 2018 technisch und wirtschaftlich machbar als Energiespeicher umgenutzt werden können. Die damit verbundenen Perspektiven sollen außerdem rechtlich und ökologisch bewertet werden.
Konkret geht es jetzt um zwei noch aktive RAG-Bergwerke und die im Bergbaufolgebetrieb verbleibenden Einrichtungen: Prosper Haniel in Bottrop und Auguste Victoria in Marl. Lesen Sie mehr..


Fünf starke Partner – Aus der Region für die Region

Projektpartner sind interdisziplinäre Forscherteams der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sowie Experten der RAG Deutsche Steinkohle, der DMT und dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der UDE.

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Die DMT GmbH & Co. KG ist ein international tätiges, unabhängiges Ingenieur- und Consultingunternehmen mit Schwerpunkt auf den Gebieten Rohstofferkundung und Exploration, Bergbau und Kokereitechnik..
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RAG Deutsche Steinkohle, Bündelt die Aktivitäten des heimischen Steinkohlenbergbaus in Ruhrgebiet und Saarland..
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Mitten in der dynamischen, gastfreundlichen Metropolregion Ruhrgebiet im Herzen Europas gelegen, ist die Ruhr-Universität mit ihren 20 Fakultäten Heimat von 5.000 Beschäftigten und über 36.500 Studierenden aus 130 Ländern..
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RISP logo

Schwerpunkt der Tätigkeit und Kompetenz des Rhein-Ruhr-Institutes liegt bei der anwendungsorientierten Forschung..
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Die Universität Duisburg-Essen (UDE) zählt zu den zehn größten Universitäten Deutschlands.Sie verfügt über ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum..
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Gefördert durch

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Betreuende Behörde ist die Bezirksregierung Arnsberg und der Projektträger ETN - Jülich.